Der Launcher ist eine schlanke, portable Schnellstartleiste für Windows. Er nimmt Programme, Dateien, Ordner und Webseiten auf und öffnet sie per einfachem Mausklick. Das Programm läuft direkt aus seinem Ordner heraus – keine Installation, keine Einträge in der Registry.
Highlights auf einen Blick:
LauncherSetup.exe ausführen und den Anweisungen folgen. Das Setup legt Programmdateien und Benutzerdaten getrennt ab, sodass der Launcher auch in geschützten Systempfaden korrekt funktioniert.
Launcher.zip in einen Ordner entpacken, in dem Sie Schreibrechte haben – z. B. C:\Users\IhrName\Launcher\ oder direkt auf einem USB-Stick. Launcher.exe starten – fertig. Alle für den Launcher relevanten Dateien bleiben in diesem Ordner.
Nicht in
C:\Programme\oderC:\Program Files\entpacken, da Windows dort Schreibrechte einschränkt und der Launcher seine Konfigurationsdateien nicht speichern könnte.
Zum Entfernen genügt es, den gesamten Ordner zu löschen. Es verbleiben keine Spuren auf dem System.
Ab Version 4.25 wird die Icon-Liste nicht mehr als IconList.txt gespeichert, sondern im INI-Format als IconList.ini. Beim ersten Start nach dem Update erfolgt die Konvertierung automatisch – die vorhandene IconList.txt wird eingelesen und durch IconList.ini ersetzt. Es ist kein manuelles Eingreifen erforderlich.
Tipp (portabler Betrieb): Auf einem USB-Stick funktioniert der Launcher mit relativen Pfaden. Statt
C:\Programme\Tool\tool.exereicht../Tool/tool.exe. Wird ein Ziel nicht gefunden, startet der Launcher automatisch einen zweiten Versuch vom eigenen Laufwerksbuchstaben aus.
Nach dem ersten Start sehen Sie ein Fenster mit einem Umschalter-Button (») und 2 Reihen mit jeweils 8 freien Buttons. Das Menü öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf einen freien oder belegten Button – nicht auf den »-Button selbst.
Das Kontextmenü passt sich dem angeklickten Button an:
Die einfachste Methode: Dateien, Ordner, Verknüpfungen (.lnk) oder sogar URLs direkt aus dem Browser auf einen freien Button-Platz ziehen.
Rechtsklick auf einen belegten Button → Eigenschaften öffnet den Eigenschaften-Dialog. Alle Felder werden einzeln eingegeben – eine manuelle Bearbeitung von Konfigurationsdateien ist nicht nötig.
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Pfad oder Befehl | Vollständiger Pfad zur Datei, zum Ordner oder zum auszuführenden Befehl. Über den …-Button lässt sich eine Datei per Browser-Dialog auswählen. |
| Zusätzliche Parameter | Kommandozeilenparameter, die beim Start übergeben werden (z. B. /t oder --verbose). |
| Hint-Text | Alternativer Beschriftungstext, der beim Hovern angezeigt wird. Ist dieses Feld leer, erscheint automatisch der vollständige Pfad. Mit CapsLock wird stets der vollständige Pfad angezeigt, unabhängig vom eingetragenen Hint-Text. |
| Position und Größe | Optionale Fensterpositionierung beim Programmstart: Links,Oben,Rechts,Unten[,Verzögerung(ms)]. Mit dem Zieh-Button (¤) lässt sich die Position eines beliebigen laufenden Fensters per Maus übernehmen. |
| Optionen | Dropdown mit: <Keine>, Geschützt starten (RMB) – Programm startet nur bei gleichzeitig gehaltener rechter Maustaste, Als Administrator ausführen, Button deaktivieren. |
Nach dem Ausfüllen auf Speichern klicken – die Änderungen sind sofort sichtbar.
Tipp: Ist für einen Button die Option Als Administrator ausführen aktiv, zeigt der Launcher ein kleines UAC-Shield-Symbol auf dem Button-Icon – ein schneller visueller Hinweis, dass dieser Button erhöhte Rechte anfordert.
Icon einfach auf einen anderen Button-Platz ziehen. Ist der Zielplatz leer, wird das Icon verschoben; ist er belegt, tauschen beide Icons die Plätze.
Strg gedrückt halten und eine Grafikdatei auf den Button ziehen. Damit wird nur das Bild ausgetauscht – das verknüpfte Programm bleibt unverändert. So können Icons durch schönere Icons ersetzt werden. Akzeptierte Quellen:
.ico, .exe, .dll, .png, .jpg u. v. m.Wer gleich loslegen möchte – diese Seiten eignen sich gut zum direkten Ausprobieren: Seite öffnen, ein Icon anklicken und auf den Button ziehen:
Rechtsklick auf einen belegten Button → Icon → Button löschen entfernt das Icon sofort. Der Button ist danach leer und kann neu belegt werden.
Shift + Linksklick startet das Programm im minimierten Zustand. Hinweis: Dies funktioniert nicht bei allen Programmen zuverlässig.
Über Einstellungen (oder Strg+P) lassen sich einstellen:
| Reiter | Einstellung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Größe | Reihen / Spalten | Anzahl der Button-Reihen und -Spalten |
| Größe | Seiten | Anzahl der Seiten (Bänke) |
| Icon | Icon-Größe | Stufenlos skalierbar |
| Icon | Padding | Abstand zwischen den Buttons |
| Icon | Text Größe | Schriftgröße der Button-Beschriftung |
| Icon | Text unterhalb der Icons | Optionaler Textbereich unterhalb jedes Icons |
| Hintergrund | Rahmen | Rahmen um Icons an/aus, mit Einfärben |
Der Launcher unterstützt bis zu 8 Seiten (Bänke). Jede Seite hat ihre eigene Icon-Liste und eigene Einstellungen.
Wechseln:
Strg + F1 – nächste Seite1–8 (wenn der Launcher den Fokus hat)Seiten hinzufügen/entfernen:
Das Fenster lässt sich verschieben, indem man den »-Button festhält und zieht, oder indem man Strg gedrückt hält und das Fenster an beliebiger Stelle zieht. Der Launcher rastet an den Bildschirmrändern ein.
Wird das Fenster nah an einen Bildschirmrand gezogen, dockt es automatisch an.
Ein Klick auf den jeweiligen Fensterrand lässt den Launcher in diese Richtung aus dem Bildschirm herausgleiten. Ein weiterer Klick auf den sichtbar gebliebenen Rand bringt ihn zurück.
Den »-Button anklicken und die Maustaste erst über dem Icon-Bereich loslassen – oder beide Maustasten gleichzeitig auf dem »-Button drücken.
Ist AutoHide aktiviert, blendet der Launcher sich automatisch aus, sobald die Maus das Fenster verlässt, und kehrt zurück, wenn die Maus den Bildschirmrand berührt.
Einstellungen → Reiter Optionen → Mit Windows starten legt eine Verknüpfung im Autostart-Ordner an. Taskleistensymbol blendet ein Icon im System-Tray ein.
Einstellungen → Reiter Optionen → Immer im Vordergrund – das Fenster bleibt stets über anderen Fenstern.
Der Launcher ist für den Einsatz an mehreren Monitoren und unterschiedlichen DPI-Einstellungen vorbereitet:
Über Rechtsklick auf einen leeren Button → Spezielle Icons lassen sich funktionale Icons einfügen:
Analoguhr mit Datumsanzeige direkt im Button. Der Hint zeigt das vollständige Datum mit Wochentag.
Countdown-Timer im Button. Klick startet/stoppt den Timer; bei Ablauf erklingt ein konfigurierbarer Alarm-Sound. Standard-Startzeit beim Einfügen: 7 Sekunden (frei konfigurierbar über den Button-Eigenschaften-Dialog).
Zeigt das aktuelle Wetterpiktogramm für einen konfigurierten Ort (Eingabe per Städtename). Bis zu 8 Wetter-Icons für verschiedene Orte möglich. Daten kommen von met.no. Die aktuelle Temperatur wird direkt im Button angezeigt – blau bei Frost, rot bei Plus-Graden. Beim Hovern erscheint ein Hint mit Temperatur, sonstigen Bedingungen sowie Sonnenauf- und -untergangszeiten für diesen Ort.
BattPower)Visualisiert den Ladezustand des Laptop-Akkus als gefülltes Batteriesymbol mit Prozentzahl.
Zeigt die aktuelle GPU-Kerntemperatur im Button-Feld an (nur ein GPU-Button möglich). Unterstützt nVidia und AMD; Intel-GPUs werden nicht erkannt.
Öffnet den BrightBox-Schieberegler für die DDC/CI-Monitorhelligkeit (benötigt kompatiblen Monitor).
Öffnet eine frei positionierbare Lupe, die den Bereich unter dem Mauszeiger vergrößert darstellt.
Öffnet den 10-Slot-Zwischenablagemanager. Texte lassen sich dort ablegen und per Klick wieder in die Zwischenablage laden. Der Tastatur-Hotkey ist Strg + ^ (Standard).
Diese Buttons (Shutdown, Reboot, Hibernate, Logoff, Standby) sind gegen versehentliches Auslösen gesichert: Der Befehl wird nur ausgeführt, wenn dabei gleichzeitig die rechte Maustaste gehalten wird.
Einstellungen → Reiter Hintergrund: In der Dropdown-Liste sind alle verfügbaren Skins aufgeführt.
Grafiken lassen sich per Drag & Drop direkt auf das Vorschaubild im Hintergrund-Reiter ziehen:
Wer gleich einen eigenen Skin ausprobieren möchte – diese Seiten bieten passendes Bildmaterial zum direkten Hineinziehen: Seite öffnen, Bild anklicken und auf die Vorschau ziehen:
Nach dem Drop erscheint die Vorschau sofort im Launcher. Über Speichern wird der Skin als CustomSkin gesichert; Löschen entfernt einen gespeicherten Custom-Skin.
Optional kann der Skin in Graustufen umgewandelt werden – beliebig hin- und herschaltbar vor dem Speichern, ohne Datenverlust.
Über den Farbregler lässt sich der Skin in einen Farbton eingefärbt werden, um sich nahtlos an den Desktop-Stil anzupassen.
Einstellungen → Reiter Fenster:
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Deckkraft | 0 = vollständig transparent, 255 = undurchsichtig |
| AutoOpazität | Fenster blendet beim Hovern automatisch auf volle Deckkraft auf und bei Mausverlassen wieder ab |
| Automatisch ausblenden | AutoHide – Fenster gleitet bei Mausverlassen aus dem Bildschirm |
Alle Hotkeys sind frei konfigurierbar (Einstellungen → Reiter Optionen → Bereich Hotkeys).
| Standard-Kombination | Funktion |
|---|---|
Strg + F1 |
Nächste Seite (Bank) |
Strg + F8 |
Fenster verstecken/zeigen (Titel in HideWnd= konfigurierbar – z. B. als „Boss-Key") |
Strg + F11 |
Monitor-Standby / Bildschirmhintergrundbeleuchtung aus |
Strg + F12 |
Konfigurierten Bildschirmschoner aktivieren |
Strg + P |
Optionen öffnen |
Strg + ^ |
Clippings öffnen |
Zusätzlich gibt es einen fest verdrahteten Shortcut (nicht konfigurierbar):
| Kombination | Funktion |
|---|---|
Strg + Alt + Umsch + Pfeiltasten |
Bildschirmausgabe um 0°/90°/180°/270° drehen (nVidia) |
Einstellungen → Reiter Töne – für jedes Ereignis lässt sich ein eigener Sound zuweisen:
| Ereignis | Beschreibung |
|---|---|
| Chevron Click | Klick auf den »-Umschalter |
| Button Up / Button Down | Maustaste hoch / runter auf einem Icon |
| Drag Icon | Icon wird gezogen |
| Slide In / Slide Out | Fenster gleitet ein oder aus |
| CountDown | Alarm-Sound wenn der Timer abläuft |
Mögliche Werte: WAV-Dateien aus dem Sounds\-Unterordner, alle gefundenen Windows-Systemsounds oder <NONE> für keinen Sound.
Der Launcher kann sich mit einer AVM FritzBox verbinden und eingehende sowie ausgehende Anrufe als animiertes Popup anzeigen.
Einrichtung (Einstellungen → Reiter Popup → Bereich Anrufmonitor):
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| FritzBox-IP | Standard: fritz.box |
| Port | Standard: 1012 |
| Eingehend / Ausgehend | Jeweils einzeln aktivierbar |
| Reverse-Lookup | Rufnummer → Name auflösen |
| Landesvorwahl / Ortsvorwahl | Für die korrekte Darstellung lokaler Nummern |
Das Popup zeigt Name und Nummer des Anrufers an, optional mit Rückwärtssuche und Vorwarnung bei fragwürdigen Nummern.
Wichtig: Der FritzBox-Anrufmonitor muss am Telefon erst aktiviert werden:
- Einschalten:
#96*5*wählen- Ausschalten:
#96*4*wählen
Popups sind kleine Meldungsfenster, die am Bildschirmrand einschweben. Sie lassen sich aus Skripten, aus einem Button heraus oder über das Netzwerk auslösen und werden vollständig über eine Liste von Parametern beschrieben.
Jeder Parameter hat die Form Name:Wert, steht in Anführungszeichen und wird durch ein Leerzeichen vom nächsten getrennt:
"Title:Hallo Welt" "Text:Erste Zeile\nZweite Zeile" "Icon:note" "Delay:5000"
Die Schreibweise des Namens spielt keine Rolle (title: und Title: sind gleichwertig). Unbekannte Namen werden übergangen – ein Tippfehler wie Titel: bleibt also wirkungslos, statt einen Fehler zu erzeugen. Ein fehlerhafter Parameter kostet immer nur sich selbst; alle übrigen werden weiter ausgewertet.
| Weg | Beschreibung |
|---|---|
| Einstellungen → Reiter Popup | Drei Felder: Popup Einstellungen (gilt für alle Popups), Stundensignal und Anrufmonitor (jeweils ergänzend). Die Beispiele in der Liste daneben lassen sich per Drag & Drop direkt in ein Feld ziehen; der Test-Button zeigt das Ergebnis sofort, ohne den Dialog zu schließen. |
| Kommandozeile | Bei laufendem Launcher: Launcher.exe "Title:Fertig" "Text:Der Backup-Lauf ist durch" – ideal aus Batch-Dateien und Skripten heraus. Ohne Parameter erscheint das Info-Popup des Launchers. |
| Button | Ein Button, dessen Pfad mit Popup beginnt, zeigt beim Anklicken das Popup, das im Parameter-Feld seines Eigenschaften-Dialogs steht. |
| UDP (Netzwerk) | Externe Programme senden die Parameterliste an Port 12001 (Standard, in den Optionen änderbar). |
| Eigene Programme | Per WM_COPYDATA an das Fenster mit dem Titel Launcher – die Parameterliste wird dabei als Zeichenkette übergeben. |
Die allgemeinen Parameter aus Popup Einstellungen werden immer zuerst angewendet; was ein einzelnes Popup selbst mitbringt, überschreibt sie.
Soll der Text selbst Anführungszeichen enthalten, würde das übliche " die Liste zerreißen. Beginnt die Parameterliste mit drei gleichen Zeichen, gilt dieses Zeichen ab dann als Trennzeichen:
***Title:Zitat* *Text:Er sagte "Hallo" zu mir* *Delay:8000*
Geeignet ist jedes Zeichen, das im Text selbst nicht vorkommt – gebräuchlich sind * und #.
In einer Batch-Datei braucht es für Sonderzeichen außerdem die passende Codepage, sonst kommen Umlaute und kyrillische Zeichen verstümmelt an:
CHCP 65001 >NUL
Launcher.exe ***Title:Погода: Москва* *Time: 25°C* *Icon:note* *ISize:32* *BGColor:-1*
\n erzeugt einen Zeilenumbruch – sowohl im Text: als auch im Title:. Zeigt Text: stattdessen auf eine Datei mit der Endung .txt, .log, .ini, .md oder .csv, wird deren Inhalt angezeigt. Die Kodierung wird dabei automatisch erkannt (UTF-8 mit und ohne BOM, UTF-16, ANSI), und von sehr großen Dateien werden die ersten 64 KB gezeigt – erkennbar am angehängten [...].
"Text:C:\Logs\backup.log" "MaxLines:12" "FName:Consolas"
| Parameter | Wirkung | Beispiel | Standard |
|---|---|---|---|
Title: |
Überschrift, fett; \n = Zeilenumbruch |
Title:Sicherung fertig |
– |
Text: |
Fließtext; \n = Zeilenumbruch, Dateipfad = Dateiinhalt |
Text:12 GB gesichert |
– |
Time: |
freier Text oben rechts (die ersten 5 Zeichen) | Time:78:92 |
aktuelle Uhrzeit |
Icon: |
Symbol links im Popup | Icon:note |
Launcher-Symbol |
ISize: |
Symbolgröße – zulässig sind nur 16 und 32 |
ISize:32 |
16 |
Sound: |
Klang beim Erscheinen | Sound:Tupp.wav |
– |
Action: |
Aktion beim Anklicken | Action:https://launcher-online.de |
– |
Für Icon: sind mehrere Schreibweisen möglich:
.ico- oder .png-Datei: Icon:C:\MeinSymbol.icoIcon:imageres.dll,203 · Icon:shell32.dll,196 · Icon:C:\Windows\notepad.exe,0Icon:note und Icon:clockIcon:%SystemRoot%\System32\shell32.dll,44Sound: nimmt eine .wav-Datei, die zuerst im Ordner Sounds des Launchers und danach im Windows-Medienordner gesucht wird. Die eingebauten Klänge lassen sich über ihren Namen ansprechen (LTING, CLICK, GLICK); ein vorangestelltes @ erzwingt dabei den eingebauten Klang, auch wenn diesem Platz in den Einstellungen eine eigene .wav-Datei zugewiesen wurde.
Time: ist trotz seines Namens ein freies Textfeld – die ersten fünf Zeichen erscheinen oben rechts. Ohne den Parameter steht dort die aktuelle Uhrzeit; Time:78:92 zeigt genauso gut einen Spielstand an.
Action: bestimmt, was ein Klick auf das Popup auslöst. Neben einem Programm oder einer URL gibt es diese festen Werte:
| Wert | Wirkung |
|---|---|
ClipBoard |
kopiert den Popup-Text in die Zwischenablage |
@Reboot |
Neustart |
@ShutDown |
Herunterfahren |
@Hibernate |
Ruhezustand |
@LogOff |
Abmelden |
@StandBy |
Energie sparen |
Ist Action: gesetzt, wird der Mauszeiger über dem Popup zur Hand. Die Aktion läuft nur beim Anklicken: Ein Popup, das über Delay: von selbst zugeht, führt sie nicht aus, und ein weggezogenes Popup ebenfalls nicht – das Wegziehen ist die letzte Möglichkeit, eine Aktion noch zu verhindern.
Vorsicht bei den Systembefehlen.
@Reboot,@ShutDown,@Hibernate,@LogOffund@StandBywerden beim Anklicken sofort und ohne jede Rückfrage ausgeführt. Es gibt keinen Bestätigungsdialog und keine Möglichkeit, den Vorgang noch abzubrechen; nicht gespeicherte Arbeit geht verloren. Zusammen mitHost:fährt ein einziger Klick einen fremden Rechner herunter. Solche Popups sollten inTitle:undText:unmissverständlich ankündigen, was der Klick bewirkt.
| Parameter | Wirkung | Beispiel | Standard |
|---|---|---|---|
BGColor: |
Hintergrundfarbe als $RRGGBB; ein negativer Wert = zufällige Farbe |
BGColor:$ADCEF7 |
$ADCEF7 |
TXColor: |
Textfarbe als $BBGGRR |
TXColor:$FF0000 |
$000000 |
FName: |
Schriftart | FName:Comic Sans MS |
Arial |
FSize: |
Schriftgröße des Fließtexts (die Überschrift ist 2 kleiner) | FSize:24 |
18 |
NoLine: |
1 = keine Trennlinie unter der Überschrift |
NoLine:1 |
0 |
Margin: |
Abstand zwischen mehreren Popups in Pixeln | Margin:5 |
2 |
Shadow: |
0 = ohne Schlagschatten |
Shadow:0 |
1 |
Achtung: Die beiden Farbparameter zählen die Bytes unterschiedlich herum.
BGColor:wird als$RRGGBBgelesen,TXColor:dagegen in der Windows-üblichen Reihenfolge$BBGGRR. Reines Blau ist als Hintergrund alsoBGColor:$0000FF, als Textfarbe aberTXColor:$FF0000.
| Parameter | Wirkung | Beispiel | Standard |
|---|---|---|---|
MaxWidth: |
größte Breite in Pixeln (48 … 65535) | MaxWidth:320 |
255 |
MaxLines: |
größte Zeilenzahl des Fließtexts | MaxLines:2 |
48 |
Mag: |
Vergrößerung des ganzen Popups in Prozent (25 … 500) | Mag:200 |
100 |
Monitor: |
Bildschirm, auf dem das Popup erscheint | Monitor:2 |
1 |
TopDown: |
1 = Popups stapeln sich von oben nach unten |
TopDown:1 |
0 |
Reverse: |
1 = neue Popups erscheinen am anderen Ende des Stapels |
Reverse:1 |
0 |
TopMost: |
0 = nicht immer im Vordergrund |
TopMost:0 |
1 |
Eine Monitor:-Nummer oberhalb der vorhandenen Bildschirme ist zulässig – das Popup erscheint dann auf dem Bildschirm, auf dem der Launcher steht.
| Parameter | Wirkung | Beispiel | Standard |
|---|---|---|---|
Delay: |
schließt das Popup nach x Millisekunden von selbst; 0 = bleibt stehen |
Delay:5000 |
0 |
Speed: |
Dauer des Ein- und Ausblendens in Millisekunden | Speed:2000 |
750 |
Jump: |
lässt das Popup alle x Millisekunden am Rand hüpfen; 0 = aus |
Jump:3000 |
0 |
Pulse: |
1 = das Popup pulsiert langsam in der Helligkeit |
Pulse:1 |
0 |
MaxAlpha: |
Deckkraft (48 … 255) | MaxAlpha:96 |
255 |
EaseIn: |
Bewegungskurve beim Einblenden | EaseIn:inOutCirc |
inOutCubic |
EaseOut: |
Bewegungskurve beim Ausblenden | EaseOut:inBack |
inOutCubic |
EaseDrop: |
Bewegungskurve beim Aufrücken, wenn ein Popup darüber verschwindet | EaseDrop:outCubic |
outBounce |
Läuft Delay: ab, während der Mauszeiger über dem Popup steht, bleibt es stehen, bis der Zeiger es verlässt.
Für die drei Ease-Parameter sind diese Kurvennamen gültig – ein unbekannter Name fällt stillschweigend auf den Standardwert zurück:
linear · inQuad · outQuad · inOutQuad · inCubic · outCubic · inOutCubic · inQuart · outQuart · inOutQuart · inQuint · outQuint · inOutQuint · inSine · outSine · inOutSine · inExpo · outExpo · inOutExpo · inCirc · outCirc · inOutCirc · inElastic · outElastic · inOutElastic · inBack · outBack · outBack2 · inOutBack · inBounce · outBounce · inOutBounce
Wie sich diese Kurven bewegen, zeigt anschaulich easings.net – jede Kurve dort als Diagramm und als kleine Animation. Die Namen tragen auf der Seite zusätzlich das Präfix
ease:easeInOutCubicentspricht hierinOutCubic,easeOutBounceentsprichtoutBounce. Die SonderformoutBack2undlinearkennt der Launcher darüber hinaus.
| Parameter | Wirkung | Beispiel | Standard |
|---|---|---|---|
Host: |
zeigt das Popup auf einem anderen Rechner statt lokal | Host:192.168.0.123 |
– |
Port: |
abweichender Zielport | Port:12345 |
12001 |
Host: nimmt einen Rechnernamen oder eine IP-Adresse. Action:ClipBoard ohne Host: schickt das Popup an alle Launcher im Netz; mit Host: geht der Inhalt der Zwischenablage gezielt an einen einzelnen Rechner:
Launcher.exe "Action:ClipBoard" "Host:192.168.0.22"
Auch fremde Werkzeuge können Popups schicken, solange sie die Parameterliste per UDP absetzen und mit @EOF abschließen:
Sendlog32.exe -H 192.168.0.22 ###Title:Test# #Text:JuHu ...# #Jump:2000# #@EOF#
Kurze Meldung aus einer Batch-Datei, die nach 6 Sekunden von selbst verschwindet:
Launcher.exe "Title:Backup" "Text:Sicherung abgeschlossen" "Icon:clock" "Delay:6000"
Mehrzeiliger Text mit eigenem Klang und farbigem Hintergrund:
Launcher.exe "Title:The Jabberwocky" "Text:Twas brillig, and the slithy toves\nDid gyre and gimble in the wabe:\nAll mimsy were the borogoves,\nAnd the mome raths outgrabe.\nLewis Carroll, 1872" "BGColor:$FFBDBD" "Sound:Tupp.wav" "Icon:note"
Auffällige Warnung, die stehen bleibt, bis man sie anklickt – und dann das Protokoll öffnet:
Launcher.exe "Title:Fehler" "Text:Der Dienst antwortet nicht" "BGColor:$FF6060"
"Icon:imageres.dll,84" "ISize:32" "Pulse:1" "Jump:4000"
"Action:C:\Logs\service.log"
Die letzten Zeilen einer Logdatei auf dem zweiten Bildschirm, in fester Schrift:
Launcher.exe "Title:Serverlog" "Text:C:\Logs\server.log" "FName:Consolas"
"FSize:14" "MaxLines:15" "MaxWidth:600" "Monitor:2"
Eine Meldung auf einem anderen Rechner im Netz anzeigen:
Launcher.exe "Title:Feierabend" "Text:Der Rechner fährt in 5 Minuten herunter"
"Host:BUERO-PC" "Delay:20000"
Externe Programme können über UDP-Pakete an Port 12001 (Standard) animierte Benachrichtigungs-Popups auslösen. Der Port ist in den Optionen konfigurierbar. Wie eine solche Meldung aufgebaut wird, steht im Kapitel Popups.
Einstellungen → Reiter Popup → Bereich Stundensignal: Der Launcher kann zur vollen Stunde einen Sound abspielen und/oder ein Popup anzeigen.
Über Menü → Zwischenablage senden (Send Clipboard) wird der aktuelle Zwischenablage-Inhalt per UDP an andere Launcher-Instanzen im Netzwerk übertragen.
Der »-Button leuchtet rot, wenn es ungespeicherte Änderungen gibt.
| Menüpunkt | Wirkung |
|---|---|
| Menü → Änderungen sichern | Speichert alle Änderungen sofort |
| Optionen → Beim Beenden speichern | Speichert automatisch beim Schließen des Programms |
Wichtig: Ist „Beim Beenden speichern" deaktiviert, sind Sie selbst für das Speichern verantwortlich. Alle nicht gespeicherten Änderungen gehen beim Beenden verloren.
Ist eine Internetverbindung vorhanden, prüft der Launcher beim Start automatisch, ob eine neuere Version verfügbar ist. Liegt ein Update vor, erscheint ein entsprechender Hinweis auf der Seite Einstellungen → Reiter Über. Von dort lässt sich das Update direkt herunterladen und installieren.
Der Launcher ist in 23 Sprachen lokalisiert (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Portugiesisch, Ungarisch, Polnisch, Tschechisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Türkisch, Griechisch, Russisch, Arabisch, Hindi, Thailändisch, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch). Die Sprachauswahl befindet sich in Menü → Optionen → Sprache. Weitere Sprachen lassen sich durch Hinzufügen von Spracheinträgen problemlos ergänzen.
Sound-Buttons:
WAV- oder MP3-Dateien lassen sich direkt als Button hinzufügen. Ein Klick spielt den Sound ab; ein weiterer Klick (oder Esc) stoppt ihn. Während der Wiedergabe erscheint ein Stopp-Symbol im Button. Auch Energieverwaltungs-Buttons (Shutdown etc.) können einen Abschied-Sound abspielen – Pfad dazu einfach im Parameter-Feld des Button-Eigenschaften-Dialogs eintragen.
Mausrad:
Dreht man das Mausrad über dem Launcher-Fenster, wechselt er zur nächsten bzw. vorherigen Seite (nur bei mehr als einer Seite aktiv, abschaltbar in den Einstellungen).
CapsLock = Als Administrator starten:
Mit eingeschalteter CapsLock-Taste startet ein Klick auf jeden beliebigen Button das Programm mit Administratorrechten – unabhängig von der Einstellung im Button-Eigenschaften-Dialog.
CapsLock beim Icon-Drop = höchste Auflösung:
Wird ein Icon bei eingeschalteter CapsLock auf einen Button gezogen, speichert der Launcher es in der höchsten verfügbaren nativen Auflösung. Das ergibt schärfere Icons auf HiDPI-Monitoren, benötigt aber etwas mehr Arbeitsspeicher.
Datei mit einem bestimmten Programm öffnen:
Eine Datei auf einen bereits belegten Button (z. B. Notepad) ziehen – die Datei wird mit diesem Programm geöffnet.
Relatives Arbeiten (Portabilität):
Pfade lassen sich im Eigenschaften-Dialog als relative Pfade eingeben, z. B. ../WinCmd/TOTALCMD.EXE. Damit funktioniert der Launcher unabhängig vom Laufwerksbuchstaben.
Vollständiger Hint-Text:
Ist ein alternativer Hint-Text gesetzt, zeigt CapsLock stets den vollständigen Pfad anstelle des Hint-Textes.
Laufwerks-Info im Hint:
Wird ein Laufwerk per Drag & Drop hinzugefügt, zeigt der Hint-Text automatisch Laufwerksbezeichnung, Gesamtgröße (MB), freien Speicher (MB und %) an.
Gummiband-Effekt:
Zieht man ein Icon aus dem Launcher-Fenster heraus und lässt es los, schwebt es per Gummiband-Effekt an seine ursprüngliche Position zurück. Solange das Icon an der Maus hängt, lässt sich seine Größe verändern – per Mausrad, Pfeiltasten oder den Vor-/Zurück-Tasten der Maus.
Icons per Tastatur löschen / öffnen:
Wenn der Mauszeiger über einem Icon steht:
Entf – Icon löschenEingabe – Öffnet Icon → Button Eigenschaften DialogEinige Virenscanner melden Launcher.exe fälschlicherweise als verdächtig oder schädlich. Es handelt sich dabei um False Positives – der Launcher enthält keine Malware.
Warum der Launcher vertrauenswürdig ist
Warum passiert das?
Heuristische Scanner bewerten Programme anhand von Verhaltensmustern. Der Launcher nutzt eine Kombination von Techniken, die für sich genommen harmlos sind, zusammen aber auffällig wirken können:
RegisterHotKey)ShellExecute)Der Quellcode des Launchers ist nicht öffentlich einsehbar, aber die Datei kann jederzeit auf VirusTotal geprüft werden – dort lässt sich nachvollziehen, wie viele der über 70 eingesetzten Scanner die Datei als sauber einstufen.
Empfehlung: Die aktuelle Version auf virustotal.com hochladen oder den Hash der heruntergeladenen Datei prüfen. Typischerweise erkennen nur 1–3 heuristische Scanner eine Auffälligkeit, während die übrigen 70+ Scanner keine Beanstandung melden.
Falls der eigene Virenscanner den Launcher blockiert: Die Launcher.exe (und ggf. den gesamten Launcher-Ordner) in der Ausnahmeliste des Scanners eintragen.
Smart App Control ist eine Sicherheitsfunktion in Windows 11, die Apps ohne Code-Signing-Zertifikat und ohne ausreichende Microsoft-Reputationsdaten blockiert. Der Launcher ist portabel und unsigniert — das genügt SAC als Grund zur Sperrung, unabhängig vom tatsächlichen Inhalt der Datei.
Der entscheidende Unterschied zu einem normalen Virenscanner-Alarm:
SAC lässt sich nicht pro App konfigurieren. Es gibt keine Ausnahmeliste und kein „Trotzdem ausführen". SAC ist ein globaler Schalter für das gesamte System.
SAC lässt sich in den Windows-Sicherheitseinstellungen deaktivieren:
Windows-Sicherheit → App- & Browsersteuerung → Smart App Control → Aus
Hinweis: Anders als früher ist diese Entscheidung nicht mehr endgültig: Seit einer neueren Windows-11-Version lässt sich SAC nach dem Deaktivieren über denselben Weg wieder einschalten — Windows-Sicherheit → App- & Browsersteuerung → Smart App Control → Ein —, ganz ohne Windows-Neuinstallation. Sie können den Schutz also gefahrlos vorübergehend ausschalten und später wieder aktivieren.
Nach der Deaktivierung greift wieder der normale Windows Defender / SmartScreen, der per Ausnahmeliste konfigurierbar ist (siehe Abschnitt Virenscanner-Fehlalarme).
Wer SAC bewusst aktiviert lässt und nicht deaktivieren möchte, kann den Launcher unter Windows 11 leider nicht nutzen — ohne Code-Signing-Zertifikat gibt es keinen technischen Ausweg.
Beim ersten Start kann Windows eine Firewall-Abfrage anzeigen:
„Möchten Sie zulassen, dass [Launcher.exe] über alle öffentlichen und privaten Netzwerke kommuniziert?"
Wird der Zugriff zugelassen, stehen alle Netzwerkfunktionen uneingeschränkt zur Verfügung.
Wird der Zugriff abgelehnt oder die Abfrage geschlossen, sind folgende Funktionen nicht verfügbar:
| Funktion | Einschränkung |
|---|---|
| Wetter-Icons | Keine Wetterdaten – Icons zeigen N/A |
| Update-Prüfung | Keine automatische Benachrichtigung über neue Versionen |
| FritzBox-Anrufmonitor | Keine eingehenden/ausgehenden Anruf-Popups |
| Rufnummer-Rückwärtssuche | Name des Anrufers kann nicht aufgelöst werden |
| UDP-Popups | Externe Programme können keine Benachrichtigungs-Popups auslösen |
| Clippings netzwerkweit teilen | „Zwischenablage senden" funktioniert nicht |
Hinweis: Die Netzwerkgenehmigung lässt sich nachträglich in der Windows-Firewall anpassen:
Systemsteuerung → Windows Defender Firewall → App durch die Windows Firewall kommunizieren lassen →Launcher.exeaktivieren.
Alle lokalen Funktionen (Icons, Skins, Sounds, Hotkeys, Spezial-Icons wie Analoguhr, CountDown, Akku, GPU-Temperatur, Bildschirmhelligkeit, Lupe, Clippings) arbeiten vollständig ohne Netzwerkverbindung.
Launcher – Copyright © 2026 Stefan Moka